| Fumel (Schüleraustausch) |
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| Montag, den 27. April 2009 um 09:50 Uhr | ||||
Seite 1 von 2 ![]() (Sommer),Sonne, Sonnenschein... Donnerstag, 26.03.2009, 6 Uhr morgens: 35 hochmotivierte (oder eher etwas verschlafene :-)) Schüler der 7. bis 10. Jahrgangsstufe warten im Morgengrauen vor dem Aventinus-Gymnasium bei Schnee und Eiseskälte auf den Bus nach Fumel. Aber halt – Fumel – wo ist das eigentlich?! Nach 2 Tagen Fahrt mit einer Übernachtung in Beaune (Burgund), der Besichtigung der Festung von Belfort und einem Kurzstopp bei Rocamadour wissen es bei der Ankunft schließlich auch die Letzten: Fumel liegt in Frankreich :-) Genauer gesagt im Südwesten, im Département Lot-et-Garonne. Dieses kleine, von etwa 5000 unbeugsamen Fumelern bevölkerte Dorf hört nicht auf, der Modernisierung Widerstand zu leisten; so hatten wir zum Beispiel mit Funklöchern, kalten Duschen, fehlendem Internetanschluss und Ähnlichem zu kämpfen… Doch nichtsdestotrotz hatten wir einen wundervollen Aufenthalt. ![]() Die Austauschgruppe Wir kamen also nach 2 Tagen Busfahrt an und dank des sehr herzlichen Empfangs der Gastfamilien verflogen auch die letzten Ängste und wir freuten uns auf ein Wochenende in den Familien (Französisch-Intensivkurs :-))! Dieses Wochenende verbrachten wir also, jeder auf sich allein gestellt, mit Ausflügen, französischer Küche und jeder Menge Spaß. Am Montag trafen wir uns alle wieder und hörten zum ersten Mal seit 2 Tagen wieder vertraute Stimmen (auf DEUTSCH :-)). In der Schule wurden wir vom Direktor begrüßt und anschließend über die Pläne für die nächsten 5 Tage informiert. Auf dem Programm standen viele Städtebesichtigungen, z. B. Penne d’Agenais, Monpazier, Arcachon, Sarlat…, ein Besuch im Rathaus von Fumel, ein Rundgang auf dem Markt von Libos und vieles mehr. Besonders viel Spaß hatten wir bei den Sportaktivitäten, die am Dienstag stattfanden. Eine der 4 Möglichkeiten war: Klettern an einer Felswand; hierbei ging es wirklich hoch hinaus, was vielen große Überwindung kostete, jedoch am Ende mit einem wortwörtlichen „Hoch“-Gefühl belohnt wurde. Bogenschießen war die zweite Alternative, wobei einige Schüler besonders viel Geschick zeigten und so mancher sogar ins Schwarze traf. Des Weiteren bestand die Möglichkeit, Mountainbiken zu wählen. Bei dieser Aktivität ging es über Stock und Stein und dank der Helmpflicht passierte bei einem kleineren Unfall nichts Nennenswertes. Diejenigen, die sich für Möglichkeit 4, eine Höhlenforschung, entschieden, wurden mit einer „Schlammtaufe“ traditionell begrüßt und durften unter Anderem schlafende Fledermäuse in der Höhle bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt unserer 14-tägigen Reise war der Besuch des Unterrichts. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, alle 35 deutschen Austauschschüler (Rekord-Teilnehmerzahl!!!) in französischen Klassen unterzubringen, fand sich am Ende für jeden ein Platz und wir durften den Unterricht unserer Austauschpartner hautnah miterleben. Ein Teil der Schüler schrieb zum Beispiel einen Test im Fach „histoire-géo“ mit, während ein anderer Teil die Deutschkenntnisse der Abschlussklasse unter die Lupe nahm. Im Allgemeinen mussten wir feststellen, dass sich der französische Schulalltag in vielen Punkten doch sehr stark von dem unseren unterscheidet. So dauert ein normaler Schultag in Frankreich bis 5 Uhr, außerdem gibt es sehr strenge Regeln (es darf beispielsweise kein Essen mit in die Schule gebracht werden) und das Schulgelände kann nur unter Vorzeigen des Stundenplans an eine der zahlreichen „surveillantes“ (=Aufpasser) verlassen werden. |







































































































