| Visionen 2050 |
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| Donnerstag, den 23. April 2009 um 14:50 Uhr | ||||
Seite 1 von 2 Schüler denken quer und die Rente ist sicherer.Das Aventinus-Gymnasium Burghausen verhalf inzwischen zum vierten mal zweier seiner Klassen zu der Gelegenheit, im Zuge des Innovationsworkshops Visionen 2050 drei Tage (02. bis 04. März) bei der Firma Wacker Chemie zu verbringen. In dieser aufregenden Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man effektiv Ideen konkretisiert, umsetzbar macht und souverän präsentiert.
![]() Die Klasse 11a Für die Klasse 11a begann dann auch der erste Tag gleich mit einer besonderen Art der Präsentation, nämlich der Vorstellung eines Klassenkameraden mittels Partnerinterviews. Obwohl sich die Schülerinnern und Schüler natürlich untereinander und ihre Lehrkraft Elke Görl bereits gut zu kennen glaubten, hielten die zusammen erstellten Steckbriefe nicht nur für den Betreuer Dr. Claus Rüdiger Heikenwälder von der Wacker Chemie die eine oder andere interessante Anmerkung bereit. So etwas mag zwar simpel klingen, doch es kostete manche offensichtlich schon einige Überwindung, die Frage nach den 5 Stärken und 2 Schwächen zu beantworten. Als Schüler neigt man ja eher selten zum Selbstlob. Außerdem war nicht nur hier die Selbsteinschätzung, und gegebenenfalls Kritik, eine wichtige Aufgabenstellung. Auch bei den darauffolgenden, zahlreichen Präsentationen vor der versammelten Klassengemeinschaft erhielten die Referierenden im Anschluss die Chance, sich auf einem kurzen Film einmal selbst durch die Augen des Auditoriums zu beobachten. Bei der gemeinsamen Analyse des Videomaterials gab es selbstverständlich auch ein paar lustige Momente, da so ein Schulprojekt ja glücklicherweise nicht immer Todernst bleiben muss. Doch eben diese Auswertungen und die daraus resultierende Verbesserung ihrer eigenen Fähigkeiten nannten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer später als ihren großen persönlichen Erfolg. Trotz all der Anstrengung wird aber auch ein an Stillsitzen und Zuhören gewohnter Schüler einmal ermüden. Daher wurden zu passenden Zeitpunkten gemeinsam Gruppenspiele eingeschoben, die neben einer Lockerung der Atmosphäre auch für eine Festigung des Zusammenhalts der Gruppe sorgten. Mit zwei kurzen Pausen und einem Mittagessen um 12:00 Uhr war auch für Erholungsphasen und das leibliche Wohl bestens gesorgt. Am zweiten Tag wurde den Schülern die Frage gestellt: Welche Innovationen brauchen wir im Jahr 2050? Mit einer Reihe von professionellen Kreativtechniken, wie der Zufallswortmethode oder dem Brainstorming mit bunten Kärtchen an einer Pinnwand arbeitete man gemeinsam an Lösungen für diese Fragestellung. Anschließend wurden die Ergebnisse wieder präsentiert und die gehaltenen Referate gemeinsam bewertet. So konnte eine Gruppe zum Beispiel von dem Begriff Kirche aus über die gedanklichen Zwischenstationen Turm Uhr Zeit Geld zur Wirtschaftskrise und dem anstehenden Rentenproblem in der Bundesrepublik gelangen und sich über Lösungsvorschläge austauschen. Die Komplexität des Themas machte es leider allerdings unmöglich hier eine Einigkeit zu erzielen. |






































































































